Ergänzende Therapiemaßnahmen
Für eine wirkungsvolle Osteoporose-Therapie sind begleitende Maßnahmen wie Ernährungsumstellung, physikalische Anwendungen sowie Krankengymnastik wertvoll. Sie helfen, den Krankheitsverlauf zu verlangsamen und Schmerzen zu lindern.
Eine erfolgreiche Osteoporose-Behandlung basiert auf einer medikamentösen Therapie, die einerseits gegen akute Schmerzen und den weiteren Knochenabbau wirkt und andererseits für den Wiederaufbau verlorener Knochensubstanz sorgt. Dazu dienen in erster Linie die modernen Bisphosphonate. Begleitend helfen auch Kalzium- und Vitamin-D-Präparate sowie - bei weiblichen Osteoporose-Patienten - Hormonersatz-Präparate.
Begleitmaßnahmen
In der nicht-medikamentösen Begleittherapie liegt der Schwerpunkt auf der Ernährungsumstellung in Richtung Kalzium-reiche und Phosphat-arme Kost, wie sie auch schon für die Vorbeugung empfohlen wird. Regelmäßige körperliche Aktivität, die die Knochen allerdings keiner Bruchgefahr aussetzen, ist der Behandlung ebenfalls förderlich. Besonders zu empfehlende Sportarten sind Schwimmen, insbesondere Rückenschwimmen, Gymnastik und Wandern.
Schmerzlindernd wirken häufig auch physikalische Maßnahmen wie Massagen, Kälte- und Wärmebehandlungen sowie Elektro- und Hydrotherapie. Zur Stärkung der Rücken- und Bauchmuskulatur werden krankengymnastische Übungen durchgeführt.
Kamen bereits Brüche an der Wirbelsäule vor, können halbelastische Mieder hilfreich sein. Sie dienen der Förderung der Beweglichkeit und helfen, auftretende Schmerzen zu lindern.