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Überblick Osteoporose-Therapie

Bei der Osteoporose-Therapie steht die medikamentöse Erhöhung der Knochenstabilität und eine Behandlung der Schmerzen im Vordergrund. Ergänzt wird diese durch physikalische Maßnahmen sowie Kalzium- und Vitamin-D-Zufuhr.

Überblick Behandlung
Behandlung: Schmerztherapie steht im Vordergrund
Steht die Diagnose Osteoporose fest, steht im Vordergrund einer zielgerichteten Therapie die sofortige und ausreichende Schmerzbehandlung sowie die Gabe knochenaufbauender Substanzen. Neben der medikamentösen Therapie können auch physikalischen Behandlungen, wie etwa Kälteanwendungen eingesetzt werden.

Ergänzende Maßnahmen

Ergänzend zur Schmerztherapie ist eine Veränderung der Lebensweise erforderlich. Dazu gehört insbesondere die Umstellung der Ernährung auf eine Kalzium-reiche Kost. Desweiteren müssen Betroffene ihre Beweglichkeit steigern und lernen, das Risiko von Stürzen zu vermeiden.
Als dritter Bereich der Therapie ist der Ausgleich der Kalziumbilanz des Körpers wichtig. Häufig reicht bei schwerer Osteoporose eine Ernährungsumstellung allein nicht aus. Dann werden über Medikamente die notwendigen Mengen an Kalzium und Vitamin D zugeführt.
Bestehen bereits Knochenbrüche, muss deren Heilung unterstützt werden. Dies geschieht meist mit Hilfe von Bisphosphonaten oder Kalzitoninen.
Knochenaufbauende Medikamente gehören zu jeder Osteoporose-Behandlung. Sie wirken langfristig und werden vom Arzt verordnet.
Literatur:
Reiner Bartl. Osteoporose, Prävention, Diagnostik, Therapie; Thieme Verlag.
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