Bisphosphonate: gut untersuchte Medikamente gegen Osteoporose
Bisphosphonate hemmen den Knochenabbau. Dadurch wird der Knochenabbau geringer als der Knochenaufbau, die Knochendichte und Knochenfestigkeit wird erhöht.
Knochen sind auch bei gesunden Menschen einem ständigen Wechsel von Abbau (Resorption) und Wiederaufbau (Formation) unterworfen. Die Erhaltung der Knochenmasse hängt vom Gleichgewicht zwischen beiden Prozessen ab: Bei der Osteoporose übersteigt das Ausmaß des Knochenabbaus dasjenige des Knochenaufbaus.
Die Behandlung mit Bisphosphonaten kann die Knochendichte und Knochenfestigkeit erhöhen: Bisphosphonate bremsen die knochenabbauenden Zellen. Dadurch wird der Knochenabbau geringer als der Knochenaufbau.
Für eine erfolgreiche Osteoporosetherapie mit Bisphosphonaten ist sowohl die genaue Beachtung der speziellen Einnahmehinweise als auch eine kontinuierliche Einnahme des Arzneimittels - wenigstens ein Jahr lang - sehr wichtig. Das Risiko von Knochenbrüchen kann dadurch beträchtlich sinken. Bisphosphonate sind auch für die Behandlung der Osteoporose bei Männern zugelassen.