Psychische Belastung

Osteoporose kann starke psychische Belastungen nach sich ziehen. Ist die Krankheit weit fortgeschritten, empfinden Patienten häufig Ängste vor wiederholten Knochenbrüchen, eingeschränkter Lebensweise und der Abhängigkeit von externer Pflege.

Psychische Belastung durch Osteoporose oder Knochenschwund
Die Diagnose Osteoporose ist für die Betroffenen ein Schock, den sie erst einmal verkraften müssen. Meist erfahren Patienten erst dann, wenn bereits ein Knochenbruch vorliegt, von ihrer Erkrankung. Dann ist der Knochenschwund aber oft schon weit fortgeschritten. Osteoporose kann zu einer dauernden emotionalen Belastung führen. Die Veränderungen im körperlichen Aussehen, die durch den Größenverlust, den Rundrücken und den vorgewölbten Unterbauch entstehen, müssen verkraftet werden.
Treten Knochenbrüche wiederholt auf, können Patienten pflegebedürftig werden und leiden dann unter der Abhängigkeit von Familie oder Pflegepersonal. Gleichzeitig besteht häufig eine ständige Angst vor neuen Knochenbrüchen. Deshalb schrecken viele Osteoporosepatienten sogar vor alltäglichen Aktivitäten zurück. Die mögliche Folge: Das durch Osteoporose eingeschränkte Leben kann zum Verlust von Kontakten und damit zur Vereinsamung führen.
Selbsthilfegruppen können hier einen wertvollen Beitrag leisten. Sie geben Hilfe zur Selbsthilfe, vermitteln durch gemeinsame Unternehmungen wieder Lebensfreude und informieren über Möglichkeiten, besser mit der Erkrankung umzugehen.
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