Anzeichen der OsteoporoseOsteoporose ist eine still verlaufende Krankheit, die sich zunächst ohne bemerkbare Symptome entwickelt. Es gibt keinerlei typische Frühsymptome, sodass das erste Zeichen, das auf die verminderte Knochenqualität hinweist, praktisch immer ein Knochenbruch ist.![]() Gefürchtet ist die Osteoporose vor allem wegen der drohenden Knochenbrüche, die – auch aufgrund der herabgesetzten Reparaturfähigkeit des Knochens – oft langwierig und sehr schmerzhaft verlaufen. Die eigentliche Ursache der Erkrankung, die Verringerung der Knochendichte, ist nicht mit Schmerzen verbunden. Brüche des Knochens, in der medizinischen Fachsprache Frakturen genannt, treten auf, wenn der Knochenschwund über ein gewisses Maß hinausgeht, und der Knochen den täglichen Belastungen nicht mehr stand hält. Weitere Symptome der fortgeschrittenen Osteoporose sind: Akuter Rückenschmerz: Er wird verursacht durch Einbruch oder Bruch eines Wirbelkörpers. Nicht selten hören Betroffene ein Geräusch des Brechens oder Knackens im Rücken, verbunden mit einem anschießenden, stechenden Schmerz.
Chronischer Osteoporoseschmerz: Ursache ist eine Fehlstatik des Skeletts durch gehäufte Wirbelkörperbrüche. Dadurch kommt es zu Über- oder Fehlbelastung des Bewegungsapparates, der mit schmerzhaften Reizungen und Muskelverspannungen reagiert.
Größenabnahme: Das Zusammenbrechen der Wirbelkörper führt zu einer Abnahme der Körpergröße um mehr als 4 cm. Durch die Verkürzung des Rumpfes kann der Rippenbogen den Beckenkamm schmerzhaft berühren. Die Armspannweite sowie der Abstand von Fuß zu Hüfte bleiben dagegen konstant.
Tannenbaumphänomen: Der Größenverlust der Wirbelsäule führt zu charakteristischen Hautfalten vom Rücken zu den Flanken.
Osteoporose-Bäuchlein: Auf Grund der verkürzten Wirbelsäule wölbt sich der Bauch nach vorne. Im Extremfall wird der Brustkorb so stark verformt, dass das Atmen Schwierigkeiten bereitet.
Baastrup-Syndrom: Die Höhenminderung der Wirbelkörper führt zu einer schmerzhaften Berührung der Dornfortsätze.
Witwenbuckel: Der keilförmige Einbruch der Brustwirbel führt zum typischen Rundrücken, der gemeinhin als Witwen- oder Witwerbuckel bezeichnet wird.
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